ZWEITE DEUTSCH–POLNISCHE ENERGIETECHNISCHE EXKURSION – ABSCHLUßBERICHT
In dem Zeitraum 12.05.03 – hat die zweite energietechnische Exkursion stattgefunden. Teilnehmer waren die Mitarbeiter und Studenten der BTU Cottbus und der Technischen Universität in Wroclaw. Die Tour hatte im Augenmark sowohl die modernen technischen Einrichtungen, als auch die Kultur Deutschlands. Das hat seinen Beweis im Ablauf der Exkursion, der unten im Detail beschrieben wird. Sehr großer Wert wurde nicht nur auf die Besichtigung gelegt, sondern auch auf das Begleitprogramm – Vorträge zu den Besuchten Objekten, Broschüren, Gedankenaustausch mit den Mitarbeiter. Sprachlich, dank guter Übersetzung, verlief die Kommunikation reibungslos. Die Tour war ca. 1700 km lang.
Montag, den 12. Mai 2003
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Bild 1: BTU Cottbus, Labor für Antriebstechnik
modernen Hochspannungshalle, wo auch eine Versuchvorführung stattgefunden hat, und anderer Labore. Im Bild 1 Labor für Antriebstechnik.
Die Gelegenheit zum Gespräch und zum Kennenlernen der anderer Gruppe bot der Abend. Bei feierlichem Essen und in lockerer Atmosphäre wurde der VDE (Verein deutscher Elektirker) von seinem regionalen Leiterin (Fr. Dr Lehmann) und Vattenfall Europe vorgestellt.
Dienstag, den 13. Mai 2003
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Bild 2: Tagebau Welzow Süd, Einführungsvortrag
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Bild 3: Tagebau Welzow Süd, Arbeitsmaschine
war dank der Abstimmung der Arbeitspausen des Riesen und unserer Exkursion möglich.
Eine logische Folge war die Besichtigung des nahe liegendes Kraftwerkes Schwarze Pumpe, wo die Kohle in elektrische Energie umgewandelt wird. Eine der modernsten Anlagen seiner Art (Bild 4).
Der Tag endete in Dresden, wo die Abendstunden
zum ersten Kennenlernen der Stadt einluden (Bild 5).

Bild 4:
Ausgangstransformator im Kraftwerk Schwarze Pumpe
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Bild 5: Am Elbufer in Dresden
Mittwoch, den 14. Mai 2003
Der Tag war vor allem der Kultur der Stadt Dresden gewidmet. Die Führung wurde in zwei Gruppen (deutsch und polnisch) durchgeführt. Im Programm war auch die Besichtigung der Königlichen Schatzkammer.
Am Nachmittag war die Überfahrt zu der JH Katzhütte, was die Ausführung des Programms des nächsten Tages möglich machte. Während der Fahrt eine besondere Station war das Museum für die Wasserkraftnutzung in Ziegenrück.
Donnerstag, den 15. Mai 2003
Eine Besonderheit war die Besichtigung des Pumpspeichkraftwerks Goldistahl (Bild 6). Nicht oft werden jetzt in Europa Kraftwerke gebaut. Dieses ist noch in der Bauphase, d.h. viele Aufbaueinzelheiten und Elemente können nicht gesehen werden während normaler Arbeit des Kraftwerks. Außerdem werden nur modernste Lösungen und Komponente verwendet.
Danach folgte eine lange Fahrt (400 km) nach Milow bei Potsdam. Die Strapazen der Fahrt wurden beim gemeinsamen Grillen und Gespräch schnell vergessen. Solche Abende waren für die Studenten naturelle Gelegenheit zum Ideenaustausch und Kontakten mit Kommilitonen aus dem Nachbarnland.

Bild 6: Goldistahl,
Generatoreneinbau
Freitag, den 16. Mai 2003
Der Tag hatte einen sehr vollen Programm. Im Siemens Schaltwerk sahen die Studenten die Nieder- und Hochspannungsschalter, die auch mit der moderner Gasisolierung versehen werden. Abschließend folgte ein Vortrag über die Anforderungen des Arbeitsgebers an die Ingenieure und über die Praktikamöglichkeiten.
Die Anwendung der Schalter von Siemens in der Praxis war in der 400kV Schaltanlage in Berlin Friedrichshain zu sehen. Das Besondere waren die Bemerkungen zu der Herstellung des Anschlusses der Insel West-Berlin an des Bundesnetz.
Ein Kraftwerk in der Mitte der Stadt arbeitet unter besonderen Bedingungen. Dies konnten die Studenten in dem Heizkraftwerk Bewag sehen (Bild 7). Schadstoff- und Lärmemissionen Spielen hier eine besondere Rolle. Besonders interessant war auch der Einsatz der Gasturbine, statt gewöhnlicher Dampfturbine.
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Samstag, den 17. Mai 2003
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Bild 8: Reichstagsgebäude
Sonntag, den 18. Mai 2003
Am letzten Tag der Exkursion war noch die Besichtigung des Schloßen Sanssouci in Potsdam. Dann die Fahrt nach Cottbus und Wroclaw.

Bild 9: Schloss
Sanssouci
Zusammenfassung
Diese Exkursion war sowohl von der technischen als auch kulturellen Seite ein Erfolg. Sie ist ein fester Bestandteil der Zusammenarbeit der BTU Cottbus und der TU Wroclaw. Sie wird alljährlich abwechselnd in Polen und in Deutschland organisiert. Die Mitglieder sind immer Studenten der beiden Universitäten.